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Die neue Austellung : "Straßburg 1940-1944"

Vom 25/05/2021 zum 16/01/2022 Exposition en cours

Am 1. September 1939 wurden Straßburg und das Grenzgebiet entlang des Rheins, der Pfalz und der Saar evakuiert. Nach dem Sitzkrieg marschierte die deutsche Armee in Frankreich ein, dessen kometenhafte Niederlage am 22. Juni 1940 zur Unterzeichnung des Waffenstillstands führte. Das Elsass und die Mosel wurden de facto vom Dritten Reich annektiert.

Die Straßburger, die im Sommer 1940 zurückkehrten, erhielten den Slogan: "Ein Volk, ein Reich, ein Führer. Die befreiten Elsässer erinnern sich an den Führer! Heil Hitler!". Für die Nazis wurde das Elsass von Hitler befreit, der sein Ziel erreichte, alle germanischen Bevölkerungsgruppen in einem Reich zu vereinen, das tausend Jahre dauern würde.

Aber was deckt dieser Slogan ab? Eine Realität, die irgendwie akzeptiert wird? Offenes und massives Festhalten am Nationalsozialismus? Welchen Widerstand, welchen Überlebensreflex waren möglich?

Der Blick eines zeitgenössischen Künstlers ermöglicht es, sich dem kollektiven Gedächtnis dieser schmerzhaften und immer noch sehr sensiblen Zeit mit einer Distanz zu nähern, die zum Nachdenken anregt. Die Ausstellung bietet Ihnen die Möglichkeit, vier Jahre lang das tägliche Leben der bestürzten Straßburger zu entdecken. Es war notwendig, sich an die politischen Verhältnisse, an die nationalsozialistische Ideologie, an die Knappheit und die Rationierungen, an dem Beschuss und die gewaltsame Wehrpflicht anzupassen.

 

Beitragsfreie Ausstellung.

Führung nach vorheriger Reservierung bei archives@strasbourg.eu.

 

Uhrzeiten

Montag und Dienstag: 14 bis 17 Uhr

Mittwoch bis Freitag: 9 bis 17 Uhr

Sonntag von 14 bis 18 Uhr